Case Study

Wie Acáo 10 Wochen Produktion ohne neues Kapital finanzierte

Drei Gründer. Ein Bio-Energydrink. Und zehn Wochen Vorlaufkosten für die Produktion, bevor eine einzige Flasche verkauft wird. Die Acáo GmbH stand vor einer Entscheidung, die jedes Produktunternehmen kennt: Kapitalbeschaffung und Verwässerung des Eigenkapitals oder ein intelligenterer Weg zur Wachstumsfinanzierung. Lesen Sie, wie Acáo die Produktion steigern konnte, ohne einen einzigen neuen Investor hinzuzuziehen.

Wenn das Wachstum den Cashflow übersteigt

Acáo entstand, wie viele starke Ideen entstehen: aus einem persönlichen Bedürfnis heraus. Die Gründer Florens Knorr, Michael Noven und Christopher Reimann wollten einen Energydrink, der wirkt, ohne gesundheitliche Kompromisse einzugehen. Was mit einer Idee aus der Studentenzeit begann, entwickelte sich zu einer zertifizierten biologischen und veganen Getränkemarke, die heute in Bars, Supermärkten und Apotheken in ganz Deutschland erhältlich ist.

Die Nachfrage wuchs schnell. Aber wie viele Produktunternehmen stand Acáo vor einer bekannten Herausforderung: Die Produktion musste finanziert werden, lange bevor die Einnahmen kamen.

Zehn Wochen vor den Einnahmen

Die Herstellung von Getränken ist sowohl kapitalintensiv als auch zeitaufwendig. Jeder Produktionslauf dauert etwa acht Wochen, zuzüglich eines zweiwöchigen Puffers für unerwartete Verzögerungen. In der Praxis bedeutet das, dass zehn Wochen an Geldmitteln gebunden sind, bevor eine einzige Flasche Umsatz bringen kann.

Für ein wachsendes Unternehmen wird eine solche Lücke schnell zum Problem. Herkömmliche Bankkredite erfordern oft Sicherheiten, über die Unternehmen in der Anfangsphase nicht verfügen. Finanzierungsrunden brauchen Zeit, verlagern den Schwerpunkt und verwässern die Eigentumsverhältnisse. „Die Liquiditätslücke in unserer Branche ist eine der größten Herausforderungen, wenn man wachsen will“, so Michael Noven.

Ein intelligenter Weg zur Finanzierung der Produktion

Um die Lücke zwischen den Zahlungen der Lieferanten und den eingehenden Einnahmen zu schließen, nutzt Acáo quickpaid zur Finanzierung von Lieferantenrechnungen. Das Verfahren ist einfach: Die Rechnungen werden in das Portal hochgeladen, die Lieferanten werden im Voraus bezahlt und Acáo hat bis zu 120 Tage Zeit für die Rückzahlung. Genügend Zeit, um die Waren zu produzieren, auszuliefern und die ersten Einnahmen zu erzielen.

Mit quickpaid erhielt das Unternehmen eine flexiblere Möglichkeit zur Finanzierung der Produktion ohne Sicherheiten, unnötige Komplexität oder den Druck, externes Kapital zu beschaffen. In Kombination mit Factoring auf der Forderungsseite konnte Acáo so eine Finanzierungsstruktur aufbauen, die das Wachstum unterstützt und gleichzeitig die Unabhängigkeit bewahrt. Christopher Reimann: „Dank A.B.S. Global Factoring und quickpaid haben wir unseren Kapitalbedarf so weit reduziert, dass wir den Rest selbst bewältigen können.“

„Der Liquiditätsengpass zwischen Vorproduktion und Verkauf ist extrem unsexy. Mit quickpaid können wir die Produktion vorfinanzieren und nach 120 Tagen haben wir mindestens die Hälfte der Ware wieder verkauft und schon Geld verdient.“

Florens Knorr

Geschäftsführung, acaó GmbH

Ein Partner, der mithält

Für viele Gründer ist die Finanzierung etwas, das sie auf ihrem Weg lernen. Bankkredite und Finanzierungsrunden sind oft die bekanntesten Optionen, aber nicht immer die beste Lösung für ein sich schnell entwickelndes Produktgeschäft.

Für Acáo war nicht nur das Modell selbst ausschlaggebend, sondern auch die Schnelligkeit, mit der es umgesetzt wurde. In einem wachsenden Unternehmen kann eine schnelle Entscheidung den Unterschied zwischen einem Auftrag und einer verpassten Gelegenheit ausmachen. Was sie brauchten, war nicht nur ein reibungsloser Prozess, sondern ein Partner, der das Geschäft versteht und mit ihm mitgeht.

Was kommt als Nächstes?

Acáo wächst weiter und setzt dabei auf Nachhaltigkeit – von Bio-Rezepten und veganen Zutaten bis hin zu Flaschen aus 100% recyceltem Kunststoff. Mit einer Finanzierung, die auf den Rhythmus von Produktion und Verkauf abgestimmt ist, können die Gründer ihre Energie auf das richten, was am wichtigsten ist: das nächste Produkt, den nächsten Markt und die nächste Wachstumsphase.

„Mit der richtigen Finanzierungsstruktur können wir uns auf den Aufbau des Unternehmens konzentrieren, nicht nur auf die Finanzierung“, sagt Florens Knorr.

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